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Veranstaltungen

 

 Veranstaltungs Kalender

 Datum               Uhrzeit  
 Abteilung              
 Veranstaltung                                                         
 Ort                                                       
 06.01.2010 17:00 Gesamtverein Jahreshauptversammlung Vereinslokal Köhlerstuben
 12.-16.05.2010  GesamtvereinFestwoche 50 Jahre SpVgg Zeckern Festplatz am Bahnhof
 18.06.2010 18:00 Gesamtverein Johannisfeuer Grimm Wiesen
 02. - 05.07.2010 18:00 Gesamtverein Sportlerkirchweih SpVgg Sportgelände
 07.08.2010 18:00 Gesamtverein Kellerfest Händel`s Keller
 01.10.2010 19:00 Gesamtverein Weinfest Händel`s Stodl
 04.12.2010 19:00 Gesamtverein Weihnachtsfeier Vereinslokal Köhlerstuben
 06.01.2011          
 17:00 Gesamtverein Jahreshauptversammlung Vereinslokal Köhlerstuben

 

 Veranstaltungs Gallerien

 Weinfest
 Sportlerkirchweih
 Johannisfeuer
 50 Jahre SpVgg Zeckern

 

 

Hübsche Beine bei der SpVgg Zeckern

Der Verein blickt auf 50 Jahre ereignisreiche Geschichte zurück

 ZECKERN - Die Spielvereinigung Zeckern feiert am kommenden Wochenende mit einem Festabend samt Ehrungen der Gründungsmitglieder ihren 50. Gebuftstag.

Der Vorsitzende Georg Bögelein blickt zurück auf die Geschichte seines Vereines: Am 1. November 1959 fanden sich unter der Leitung von Bürgermeister Peter Händel 24 Personen in der Gaststätte "Zur neuen Heimat" zusammen, um einen Sportverein ins Leben zu rufen.

Peter Händel übernahm das Amt des Vorsitzenden vorübergehend bis zur ersten ordentlichen Hauptversammlung. Dann wurde Otto Hicke gewählt. Die Anmeldung beim Bayerischen Fußballverband folgte laut Bögelein zugleich, im Januar 1960.

Zeckern war in den Fußballbann gezogen worden - hatte aber noch keinen ordentlichen Fußballplatz. Georg Eger wurde Vorsitzender, und die Gemeinde stellte dem jungen Verein für eine Jahrespacht von 250 Mark ein Grundstück am Waldrand für den Spottplatzbau zur Verfügung. 90 Mitglieder zählte man zu dieser Zeit.

Die Vorsitzenden wechselten damals fast jährlich; das Vereinslokal wurde in das Gasthaus Kaiser verlegt. Unter dem Vorsitzenden Georg Weiß baute man das sportliche Angebot 1965 auch auf Breitensport aus, die heute sehr erfolgreiche Tischtennisabteilung wurde im gleichen Jahr gegründet, sogar Damenfußball bot man an. "Die Damen waren damals im ganzen Landkreis eine Attrakion", meinte Bögelein beim Gespräch mit den "NN". Hunderte von Zuschauern säumten das Fußballfeld, als die "hübschen Beine" aufliefen. Mit Theaterstücken und der Sportlerkirchweih erlebte der Verein mit dem Ziegenbock auf seiner Fahne einen Mitgliederzulauf. Der Ziegenbock sei sinnbildlich für die im Verein, die "immer viel zu meckern haben". 1969 schon verabschiedeten sich die Fußballer aus der C-Klasse. "Das ganze Dorf stand damals Kopf", erzählte Bögelein. Anfang der 70er Jahre wurde der Wunsch nach einem eigenen Vereinsheim mit Gaststätte, Umkleide und Duschräumen laut. Das Sportgelände gehörte dem Verein zu dieser Zeit quasi schon. Die Gemeinde hatte der SpVgg den Platz auf Erbbaubasis überlassen.


50 000 Mark Zuschuss

Eine Schachabteilung wurde gegründet, die Volleyball-Abteilung ebenfalls. Unter dem neuen Vorsitzenden Ernst Hicke wurde der Sportplatz erweitert und der Heimbau angegangen. Von der Gemeinde (50 000 Mark) und anderen Zuschussgebern flossen Mittel zur SpVgg 1978 gab die Vollversammlung schließlich "grünes Licht" für den Bau eines Sportheimes und eines Rasenplatzes. 10 000 Stunden Eigenleistung brachten die Mitglieder in den Bau des Heimes ein, das schließlich am 26. Juli 1980 vom Adelsdorfer Geistlichen Leo Friedrich geweiht wurde.

Die "Köhlerstuben" waren geboren. Reiner Sörgel übernahm die Führung bei der SpVgg.  Ein Abenteuerspielplatz entstand, noch bevor man die "Schallgrenze" von 500 Mitgliedern 1987 erreichte. Tennisfreiplätze wurden auf einem 1500 Quadratmeter großen Grundstück gebaut. Georg Bögelein übernahm schließlich 2006 das ins Schlingern gekommene "Schiff" Spielvereinigung und ordnete die Strukturen wieder, dennoch plagen die "Spieli" laut Rechenschaftsbericht aus dem Jahre 2008 über 110 000 Euro Schulden. Seither werden diese Verbindlichkeiten sukzessive abgebaut.

Bögelein: "Die Geselligkeit und der Frohsinn muss weiter publiziert werden". Am kommenden Samstagabend kann man beim Festkommers ab 20 Uhr in der Mehrzweckhalle.